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Die Entwicklung von CVD-SiC von Dünnfilmbeschichtungen zu Massenmaterialien

Hochreine Materialien sind für die Halbleiterfertigung unerlässlich. Diese Prozesse sind mit extremer Hitze und ätzenden Chemikalien verbunden. CVD-SiC (Chemical Vapour Deposition Silicon Carbide) sorgt für die nötige Stabilität und Festigkeit. Aufgrund seiner hohen Reinheit und Dichte ist es heute die erste Wahl für fortschrittliche Ausrüstungsteile.


1. Die Grundprinzipien der CVD-Technologie

CVD steht für Chemical Vapour Deposition. Bei diesem Prozess entstehen feste Materialien durch chemische Reaktionen in der Gasphase. Hersteller verwenden typischerweise organische Vorläufer wie Methyltrichlorsilan (MTS). Als Trägergas für dieses Gemisch fungiert Wasserstoff.


Der Prozess findet in einer zwischen 1100°C und 1500°C beheizten Reaktionskammer statt. Auf der heißen Substratoberfläche zersetzen sich gasförmige Moleküle und verbinden sich wieder. Beta-SiC-Kristalle wachsen Schicht für Schicht, Atom für Atom. Diese Methode gewährleistet eine extrem hohe chemische Reinheit, die oft 99,999 % übersteigt. Das resultierende Material erreicht eine physikalische Dichte, die sehr nahe an den theoretischen Grenzen liegt.


2. SiC-Beschichtungen auf Graphitsubstraten

Die Halbleiterindustrie verwendet Graphit aufgrund seiner hervorragenden thermischen Eigenschaften. Allerdings ist Graphit porös und gibt bei hohen Temperaturen Partikel ab. Außerdem können Gase problemlos eindringen. Hersteller lösen diese Probleme mit dem CVD-Verfahren. Sie scheiden einen dünnen SiC-Film auf der Graphitoberfläche ab. Diese Schicht ist normalerweise 100 μm bis 200 μm dick.

Die Beschichtung fungiert als physikalische Barriere. Es verhindert, dass Graphitpartikel die Produktionsumgebung verunreinigen. Es widersteht auch der Erosion durch korrosive Gase wie Ammoniak (NH3). Eine Hauptanwendung ist der MOCVD-Suszeptor. Dieses Design kombiniert die thermische Gleichmäßigkeit von Graphit mit der chemischen Stabilität von Siliziumkarbid. Es hält die Epitaxieschicht während des Wachstums rein.


3. CVD-abgeschiedene Massenmaterialien

Einige Prozesse erfordern eine extreme Erosionsbeständigkeit. Andere müssen das Substrat vollständig entfernen. In diesen Fällen ist Bulk SiC die beste Lösung. Die Massenabscheidung erfordert eine sehr genaue Kontrolle der Reaktionsparameter. Der Abscheidungszyklus dauert viel länger, um dicke Schichten aufzubauen. Diese Schichten erreichen eine Dicke von mehreren Millimetern oder sogar Zentimetern.

Ingenieure entfernen das ursprüngliche Substrat, um ein reines Siliziumkarbidteil zu erhalten. Diese Komponenten sind für Trockenätzgeräte von entscheidender Bedeutung. Beispielsweise ist der Fokusring direkt hochenergetischem Plasma ausgesetzt. Bulk-CVD-SiC weist einen sehr geringen Verunreinigungsgrad auf. Es bietet eine hervorragende Beständigkeit gegen Plasmaerosion. Dadurch wird die Lebensdauer der Geräteteile deutlich verlängert.


4. Technische Vorteile des CVD-Verfahrens

CVD-SiC übertrifft herkömmliche pressgesinterte Materialien in mehrfacher Hinsicht:

Hohe Reinheit:Gasphasenvorläufer ermöglichen eine Tiefenreinigung. Das Material enthält keine metallischen Bindemittel. Dies verhindert eine Kontamination mit Metallionen während der Waferverarbeitung.

Dichte Mikrostruktur:Durch die Atomstapelung entsteht eine porenfreie Struktur. Dies führt zu einer hervorragenden Wärmeleitfähigkeit und mechanischen Härte.

Isotrope Eigenschaften:CVD-SiC sorgt für eine konstante Leistung in alle Richtungen. Es widersteht Ausfällen durch thermische Belastung unter komplexen Betriebsbedingungen.


Die CVD-SiC-Technologie unterstützt die Halbleiterindustrie sowohl durch Beschichtungen als auch durch Massenstrukturen. Bei Vetek Semiconductor verfolgen wir die neuesten Fortschritte in der Materialwissenschaft. Wir widmen uns der Bereitstellung hochwertiger Siliziumkarbidlösungen für die Industrie.

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